Die Kleidung von Dickies orientiert sich im Design an Working Clothes, ist aber Teil der Streetwear. Der Style der Marke ist durch die hochwertigen Materialien und klaren Schnitte unverwechselbar.
Angefangen hat alles 1918 als U.S. Overall Company, die C.N. Williamson gründete. Als 1922 E.E. Dickie ins Unternehmen einstieg, wurde sie in Williamson-Dickie Mfg. Co. umbenannt. Auch heute wird sie teilweise unter diesem Namen geführt.
Die Uniformen und Overalls, die von der Firma hergestellt wurden, fanden schnell auch außerhalb der Arbeit Beliebtheit und wurden so zu einem Bestandteil des Urban Clothing. Die bequemen Sweatshirts und Hoodies sind inzwischen aus den Straßen kaum mehr wegzudenken. Genau wie die Hemden, die im Worker Style gehalten sind.
Vor allem Skateboarder und Breakdancer schwören auf die hohe Qualität der Skate wear. Besonderen Gefallen finden sie an den Shorts und Hosen, die sich durch ein einfaches Design und eine spezielle Materialmischung auszeichnen.
Dickies hat sich von einer Firma für Arbeitskleidung zu einem der angesagtesten Labels entwickelt. Damit haben die beiden Gründer sicher niemals gerechnet.
Große Prints mit auffälligen Mustern zeichnen die Fashion von Djinns aus. Das Label hat zahlreiche Sneaker am Start. Am bekanntesten ist der Wannabee, den die Marke 2001 als ersten Schuh herausbrachte.
Er war ein Retro Sneaker des Wallabees, der in den 80er Jahren in der US-amerikanischen Hip Hop Szene sehr populär war. Die Neuauflage übernahm die charakteristische Form, überarbeitete das Design jedoch vollkommen: Aus einfarbigen Colourways wurden Allover Prints. Damit feierte er in der Hip Hop Wear ein glänzendes Comeback.
Durch den Erfolg beflügelt, baute das Unternehmen sein Sortiment auf weitere Streetwear Produkte aus. Caps in allen Styles wurden als erstes eingeführt. Es gibt sie als Basecap, Trucker cap und auch in der Form der legendären 59fifty. Später kamen auch Shirts dazu, die in frischen Farben gehalten werden.
Djinns ist eine der angesagtesten Brands im Urban Clothing und erfindet seinen Stil immer wieder neu. Dafür holen sich die Designer auch häufig Hilfe von außen ins Boot: Erfolgreich war z.B. die Zusammenarbeit mit dem deutschen Graffiti Künstler Boris Hoppek.
Stussy ist eigentlich die Signature Wear von Shawn Stussy. Der Surfer schrieb in den 80er Jahren auf die Boards, die er selbst baute, mit einem dicken Marker seinen Namen. Aus dem Tag wurde später das Logo der Brand.
1984 gründete er mit Frank Sinatra Jr. das Mode Label. Immer wenn die Surfer Szene zusammenkam, nahmen sie in ihrem Auto einige Shirts mit, die sie verkauften. Vier Jahre später gaben sie der Marke ein Zuhause und eröffneten in New York den ersten Store.
An den Kleiderbügeln hingen aber nicht mehr nur T-shirts, sondern auch Sweatshirts und Hoodies. Den Laden in SoHo entdeckten bald auch DJs, denen die frische Streetwear gefiel.
Die bunten Colourways von Stussy sind zu einem Essential des Urban Clothing geworden. In eine bestimmte Schublade möchten sich die Gründer trotzdem nicht stecken lassen: —Ich bezeichne es nicht als Streetwear oder Surf Wear oder etwas anderes. Ich mache nur Klamotten, die ein Zehnjähriger tragen kann — und auch mein Vater—, erklärte Stussy in einem Interview.
Bequeme Sneaker, verwaschene Jeans und knallige Shirts: So sieht Streetwear aus. Die Alltagsmode übernimmt viele Styles aus der Sportswear und lässt sich auch vom Hip Hop inspirieren.
Um Lifestyle Schuhe hat sich spätestens in den 80er Jahren ein Hype entwickelt. Modelle wie der Air Force 1 von Nike, die Chucks von Converse oder die Classic Slip-Ons von Vans sind zu absoluten Kult-Objekten geworden. Auch Retro Sneaker von Adidas oder Reebok sind enorm populär.
Jeans sind meist im Used-Look gehalten und zum Teil auch Baggy geschnitten. LRG, Rocawear oder Ecko bieten eine große Auswahl hochwertiger Pants. Shorts von Dickies oder Rucker Park sind für den Sommer optimal und werden auch von vielen Skateboardern getragen.
Farbenfrohe T-shirts mit großen Prints von Zoo York oder k1x sind absolute Basics. Ebenso sind die gemütlichen Hoodies designt. Auch Oldschool Modelle wie der Firebird Trainingsanzug von Adidas Originals sind auf den Straßen beliebt.
Die Streetwear ist sehr vielseitig. Sie soll angenehm zu tragen sein und dabei auch noch gut aussehen. Eng verwandt ist sie mit der Hip Hop Wear und der Skate wear, aus denen sie viele Elemente übernimmt.