Vans

Vans Schuhe

Vans ist der Pionier für Skate Schuhe. Die US-amerikanische Marke brachte 1966 den ersten Sneaker für Boarder heraus: den Sk8Hi. Dabei gab es am Anfang noch große Problem bei der Organisation.

Am ersten Verkaufstag wollten gleich zwölf Kunden einen Schuh kaufen. Doch Gründer Jim van Doren hatte nur Ausstellungsstücke im Laden stehen. Also bat er seine Kunden am nächsten Tag wiederzukommen und fertigte in der Zwischenzeit dieKicks an. Doch dann fiel ihm auf, dass er kein Wechselgeld in der Kasse hatte. Die Kunden musste er daher wieder einen Tag länger warten lassen. Trotzdem kamen alle zwölf wieder.

Der Sk8Hi — oder auch Hi-Top — wurde zu einem der erfolgreichsten Sportschuhe aller Zeiten. Es folgten weitere Top-Seller wie der Classic. Er ist ein Slip-On, der ohne Schnürung auskommt, und in der Streetwear sehr populär ist. Am bekanntesten ist das Modell mit Schachbrettmuster, das schon ein Klassiker des Urban Clothing ist.

Vans steht für hochfunktionelle Schuhe, die Skateboarder auf der ganzen Welt tragen. Der Style wird zwar immer wieder überarbeitet, ist aber seit über 40 Jahren unverwechselbar geblieben.

Stussy

Stussy Clothing

Stussy ist eigentlich die Signature Wear von Shawn Stussy. Der Surfer schrieb in den 80er Jahren auf die Boards, die er selbst baute, mit einem dicken Marker seinen Namen. Aus dem Tag wurde später das Logo der Brand.

1984 gründete er mit Frank Sinatra Jr. das Mode Label. Immer wenn die Surfer Szene zusammenkam, nahmen sie in ihrem Auto einige Shirts mit, die sie verkauften. Vier Jahre später gaben sie der Marke ein Zuhause und eröffneten in New York den ersten Store.

An den Kleiderbügeln hingen aber nicht mehr nur T-shirts, sondern auch Sweatshirts und Hoodies. Den Laden in SoHo entdeckten bald auch DJs, denen die frische Streetwear gefiel.

Die bunten Colourways von Stussy sind zu einem Essential des Urban Clothing geworden. In eine bestimmte Schublade möchten sich die Gründer trotzdem nicht stecken lassen: —Ich bezeichne es nicht als Streetwear oder Surf Wear oder etwas anderes. Ich mache nur Klamotten, die ein Zehnjähriger tragen kann — und auch mein Vater—, erklärte Stussy in einem Interview.

Shorts

Shorts werden aus hoch funktionellen Materialien gefertigt, um Baller bei ihren Leistungen auf dem Streetball Court oder auch im Training zu unterstützen.

Die großen Sportartikelhersteller Nike, Air Jordan und adidas setzen auf atmungsaktive und schweißabweisende Stoffe. Die Herzogenauracher haben zudem auch die Summer League Shorts der NBA Teams im Line-Up. Die Firma stellt die offiziellen NBA Trikots und die NBA Teamwear her.

Auch die kleineren Firmen And 1 und k1x verwenden hochwertige Materialien, die dazu noch ultraleicht sind. In ihren Kollektionen sind auch häufig Pants in ausgefalleneren Colourways wie gelb oder lila. Für Surfer gibt es spezielle Boardshorts, die schnell trocknen. Sie sind auch beim Schwimmen oder in der Freizeit sehr beliebt.

Eine Besonderheit sind Reversible Shorts. Mit ihnen hat man gleich zwei Styles in einer Hose: Wenn man sie umdreht, kann man die zweite Seite tragen. Dazu passend gibt es auch Reversible Jerseys.

Durch ihr angenehmes Tragegefühl sind Shorts inzwischen nicht nur in der Sportswear, sondern auch in der Streetwear weit verbreitet. Einige Modelle sind mit seitlichen Taschen ausgestattet, damit sie absolut alltagstauglich sind.

Hoodie

Ein Hoodie ist ein Pullover, der mit einer Kapuze ausgerüstet ist. Es gibt zwei verschiedene Schreibweisen: mit ie und auch mit y. Die ersten Modelle wurden bereits in den 30er von Champion entwickelt. Inzwischen hat jede Streetwear und Sportswear Brand welche in ihrem Programm.

Sportliche Marken wie Nike oder Air Jordan stellen oft funktionelle Pullis her, die man gut vor und nach dem Training tragen kann. Sie sind aus leichten Materialien gefertigt und atmungsaktiv. Die Baller Brand Rucker Park setzt dagegen auf gemütliche Modelle, mit denen man sich auch Off Court als Basketballer zeigen kann.

In der Hip Hop Wear dominieren große Prints in knalligen Farben. Ecko, LRG oder Zoo York lassen sich bei ihren Motiven häufig von dem Straßenbild großer Metropolen und dem Graffiti Style inspirieren. Beim klassischen K1X Hoodie ist der Logo Tag prominent platziert und wirkt daher sehr auffällig.

Ein Hoodie ist perfekt für einen entspannten Tag oder als Off Court Wear. Nicht nur zu Jogginghosen kann man sie gut tragen, sondern auch zu Jeans oder Shorts.

Hosen

Hosen kann man grundsätzlich in zwei unterschiedliche Kategorien einteilen: In Sporthosen und in Modelle für den Alltag.

In der Sportswear dominieren Shorts, die Athleten durch High-Tech Materialien bei ihren Leistungen unterstützen sollen. Die Modelle von Nike, Adidas, k1x oder And 1 sind atmungsaktiv und sehen dabei auch gut aus.

Dazu gibt es viele Jogginghosen zum Beispiel von Rucker Park oder Air Jordan sowie Trainingshosen von Adidas Originals. Die langen Varianten der Sportswear sind für vor und nach dem Wettkampf gedacht und sollen die Muskulatur warm halten. Da sie äußerst bequem sind, werden sie von ihren Fans aber auch im Alltag getragen.

Jeans sind aus der Streetwear nicht mehr wegzudenken. Sie sind häufig im Used-Look gehalten und leicht verwaschen. LRG, Rocawear oder Ecko bieten eine große Auswahl. Für Ladies gibt es schön geschnittene Varianten von Apple Bottoms. Im Hip Hop Style werden die Pants Baggy getragen. Hier kommen auch die Work Pants von Dickies zum Einsatz, die durch besondere Materialien auffallen.

Hosen gibt es für jeden Anlass und in jedem Style. Sie sind zum Teil hoch funktionell – zum Teil wird mehr auf Design geachtet.

Jacke

Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Mit der richtigen Jacke hast du schon mal die halbe Miete, wenn die sonnigen Tage vorbei sind.

Die Firebird Trainingsjacken von Adidas Originals sind in knalligen Farben und im Retro Style gehalten. Sie bieten guten Schutz, wenn es nicht mehr ganz so warm ist. Auch die sportlichen Jackets von Nike oder Sweatjacken von Dickies sind für solche Tage optimal.

Wenn es kälter wird, sollte man jedoch andere Modelle anziehen. Windbreaker von k1x halten durch spezielles Material den Wind ab. Das ist nicht nur an der Küste ein Muss, auch beim Fahrradfahren kann es sonst schnell kalt werden. Die Jackets sind unterschiedlich stark gefüttert. Je nachdem wie kalt es ist, sollte man zu einem dickeren oder dünneren Modell greifen.

Auch viele Marken der Hip Hop Wear produzieren eigene Modelle. Bei Phat Farm, LRG oder Rocawear gibt es Varianten für den kühlen Herbst, aber auch für die ganz kalten Tage. Vom ersten Laubfall bis zum Schneesturm bleibt man damit schön warm.

Jacken sind äußerst praktisch und unverzichtbar. Für unterschiedliche Jahreszeiten sollte man jeweils eigene Modelle im Kleiderschrank haben. So wird einem nicht zu kalt, aber auch nicht zu warm.

Hip Hop

Hip Hop hat seine Wurzeln in der Funk- und Soul- Musik der schwarzen Bevölkerung in den USA. Der Begriff bezeichnet jedoch nicht nur eine Musik-Richtung, sondern umfasst einen Lebensstil, der sich aus den Elementen Rap, DJing, Breakdance und Graffiti zusammensetzt.

In der Streetwear hat die Jugendkultur großen Einfluss. Viele Labels ließen sich von der Musik und dem Spirit an sich inspirieren wie Ecko, Zoo York oder LRG. Hip Hop Style ist dabei jedoch sehr vielfältig.

Am bekanntesten und auffälligsten sind Baggy Jeans, die im Gangster Rap verbreitet sind. Viele Marken setzen inzwischen aber auf etwas engere Modelle. Die Shirts und Hoodies sind bequem geschnitten und in knallige Farben getaucht. Die Motive sind dabei oft von großen Metropolen wie New York City oder Los Angeles entnommen. Sehr populär sind auch Sneaker von Adidas oder Nike.

Hip Hop ist eine der größten jugendlichen Subkulturen. Sie bezeichnet ein Lebensgefühl, das überall auf der Welt viele Fans hat. Es hat nicht nur die Musik, sondern auch das Urban Clothing nachhaltig beeinflusst.