Große Graffitis auf farbenfrohen T-shirts und auffällige Muster auf bequemen Shorts: Bei Ecko ist Streetwear Kunst. Dahinter steht ein Mann, der sich selbst entsprechend weniger als Designer denn als Künstler versteht: Marc Ecko.
In der Garage seiner Eltern besprühte er als Jugendlicher Shirts, die er in der Nachbarschaft verkaufte. Der Erfolg war so groß, dass er 1993 als gerade mal 21-Jähriger sein erstes Unternehmen gründete: Ecko Unltd.
Inzwischen kann man sich von Kopf bis Fuß mit dem Nashorn Logo einkleiden: Hoodies, Jacken und Jeans wurden ins Sortiment aufgenommen und zeichnen sich durch einen frischen und unverwechselbaren Style aus. Damit das auch so bleibt, unterstützt die Firma eine Designschule sowie junge Künstler – darunter ist auch der Urenkel von Wassily Kandinsky. Ein ähnliches Konzept verfolgt die Marke Miskeen, die von einer Gruppe Künstlern gegründet wurde.
Die ungewöhnliche Gestaltung der Fashion spiegelt sich auch in den Marketing Aktionen wider. 2006 wurde zum Beispiel ein Video auf YouTube veröffentlicht, auf dem der Firmengründer das legendäre Flugzeug Air Force 1 mit dem Schriftzug -still free- besprühte. Damit sollte an das Grundrecht der Redefreiheit erinnert werden, zu der auch Graffitis gehören.
Ecko ist heute ein Essential des Urban Clothing und der Hip Hop Wear. Für weibliche Hip Hopper wurde inzwischen das Label Ecko Red gegründet, das Tops und Sneaker für Ladies produziert. Auch Zoo York gehört zum Firmenkonglomerat.
Nike 6.0 ist gemacht für Action Sportarten wie Surfen, Snowboarden oder BMX. Die Brand ist eine eigenständige Firma, kann jedoch auf das langjährige Know-How von Nike zurückgreifen.
Das Unternehmen unterstützt viele Top-Athleten, damit sie ihrem Sport nachgehen können. Zum Team gehören zum Beispiel Surfer Danny Payne, Mountainbiker Brandon Semenuk oder Snowboarder Kevin Pearce. Mit Motocross Fahrer James Stewart gehört auch ein dreimaliger Weltmeister zur 6.0 Mannschaft.
Bei den Shirts und Hoodies setzen die Designer auf bequeme Schnitte und auffällige Prints. Dazu werden hochwertige Materialien eingesetzt, damit man auf dem Board oder Bike auch optimale Unterstützung hat. Auch viele Schuhe werden von der Brand hergestellt. Man bekanntesten ist der Air Mogan, der relativ breit geschnitten und am Knöchel gut gepolstert ist.
Nike 6.0 gehört zu den Ausgliederungen bei Nike und konnte sich binnen kurzer Zeit als eigenes Label etablieren. Die knalligen Designs eignen sich nicht nur für die Sportswear, sondern können auch in der Streetwear getragen werden.
Urban Classics. Wie der Name schon sagt sind das Klassiker in der Streetwear. Die Kleidung orientiert sich an einfachen Schnitten und bietet alles, was der städtische Kleiderschrank braucht: bequeme Shirts, Hoodies, College Jacken oder Jogginghosen.
Die Designs sind dabei stets eher einfach gehalten. Urban Classics verzichtet auf aufwändige Verzierungen und setzt dafür auf plaine Gestaltung: So straight wie ein Zebrastreifen, aber auch so bunt wie der Regenbogen. Denn die Bekleidung gibt es stets in vielen verschiedenen Farben wie blau, rot oder grün, um nur einige zu nennen.
Damit hat die Marke schnell viele Freunde gefunden. überall erkannt wird sie dennoch nicht, da der Logo Tag nirgendwo prominent platziert ist. Nur als kleines Label mit der Waschanleitung wird er untergebracht.
Urban Classics sind absolute Basics für dein Outfit. Vor allem wer nicht auf große Logos steht, ist mit der Marke bestens bedient. Denn nicht das Logo zählt, sondern der Style.