Djinns

Djinns

Große Prints mit auffälligen Mustern zeichnen die Fashion von Djinns aus. Das Label hat zahlreiche Sneaker am Start. Am bekanntesten ist der Wannabee, den die Marke 2001 als ersten Schuh herausbrachte.

Er war ein Retro Sneaker des Wallabees, der in den 80er Jahren in der US-amerikanischen Hip Hop Szene sehr populär war. Die Neuauflage übernahm die charakteristische Form, überarbeitete das Design jedoch vollkommen: Aus einfarbigen Colourways wurden Allover Prints. Damit feierte er in der Hip Hop Wear ein glänzendes Comeback.

Durch den Erfolg beflügelt, baute das Unternehmen sein Sortiment auf weitere Streetwear Produkte aus. Caps in allen Styles wurden als erstes eingeführt. Es gibt sie als Basecap, Trucker cap und auch in der Form der legendären 59fifty. Später kamen auch Shirts dazu, die in frischen Farben gehalten werden.

Djinns ist eine der angesagtesten Brands im Urban Clothing und erfindet seinen Stil immer wieder neu. Dafür holen sich die Designer auch häufig Hilfe von außen ins Boot: Erfolgreich war z.B. die Zusammenarbeit mit dem deutschen Graffiti Künstler Boris Hoppek.

Ecko

Ecko Clothnig

Große Graffitis auf farbenfrohen T-shirts und auffällige Muster auf bequemen Shorts: Bei Ecko ist Streetwear Kunst. Dahinter steht ein Mann, der sich selbst entsprechend weniger als Designer denn als Künstler versteht: Marc Ecko.

In der Garage seiner Eltern besprühte er als Jugendlicher Shirts, die er in der Nachbarschaft verkaufte. Der Erfolg war so groß, dass er 1993 als gerade mal 21-Jähriger sein erstes Unternehmen gründete: Ecko Unltd.

Inzwischen kann man sich von Kopf bis Fuß mit dem Nashorn Logo einkleiden: Hoodies, Jacken und Jeans wurden ins Sortiment aufgenommen und zeichnen sich durch einen frischen und unverwechselbaren Style aus. Damit das auch so bleibt, unterstützt die Firma eine Designschule sowie junge Künstler – darunter ist auch der Urenkel von Wassily Kandinsky. Ein ähnliches Konzept verfolgt die Marke Miskeen, die von einer Gruppe Künstlern gegründet wurde.

Die ungewöhnliche Gestaltung der Fashion spiegelt sich auch in den Marketing Aktionen wider. 2006 wurde zum Beispiel ein Video auf YouTube veröffentlicht, auf dem der Firmengründer das legendäre Flugzeug Air Force 1 mit dem Schriftzug -still free- besprühte. Damit sollte an das Grundrecht der Redefreiheit erinnert werden, zu der auch Graffitis gehören.

Ecko ist heute ein Essential des Urban Clothing und der Hip Hop Wear. Für weibliche Hip Hopper wurde inzwischen das Label Ecko Red gegründet, das Tops und Sneaker für Ladies produziert. Auch Zoo York gehört zum Firmenkonglomerat.

Baggy Jeans

Baggy Jeans sind ein wichtiger Bestandteil des Hip Hop Style. Die Jeans werden extrem weit getragen und zeichnen sich auch durch große Taschen aus.

Der Stil hat sich angeblich in US-Gefängnissen entwickelt. Dort war es Tradition, den neuen Häftlingen die Gürtel wegzunehmen. Dadurch saßen die Hosen viel tiefer. Als die Gefangenen freigelassen wurden, behielten viele diesen Kleidungsstil bei. Denn so konnten sie ein hartes Image zum Ausdruck bringen. Vor allem Gangster Rapper übernahmen den Baggy Style und brachten ihn so in die Hip Hop Wear.

Heute werden die Hosen natürlich mit Gürtel getragen. Rocawear, LRG, Phat Farm oder k1x stellen die Pants her, die es in unterschiedlicher Weite und verschiedenen Waschungen gibt. Auch Shorts — zum Beispiel von Rucker Park — werden in diesem Stil hergestellt.

Baggy Jeans sind ein Essential des Urban Clothing und Ausdruck jugendlicher Subkultur. Von Leuten, die dieses Lebensgefühl nicht kennen, werden sie häufig verunglimpft. Dadurch haben sie auch ein provokantes Image bekommen.